Chronik der FF Steinberg

 

Protokoll über die am 24.1.1932 in der Badegastwirtschaft um 9.00 Uhr vormittags abgehaltene Versammlung des Löschzuges Steinberg der Freiwilligen Feuerwehr Ligist:

Kamerad Anton Wipfler eröffnete als Vorsitzender die Versammlung und erteilt Kamerad Thomas Trummer das Wort zur Erstattung eines Berichtes über den Löschzug Steinberg und dessen Angliederung an die Freiwillige Feuerwehr Ligist betreffenden Punkt der Tagesordnung bei der Generalversammlung der FF Ligist am 17. d. M., Kamerad Trummer führte sodann aus:

Bei der genannten Generalversammlung, zu der der Löschzug eingeladen und auch in der Stärke von 13 Mann erschienen war, teilte Hauptmann Pick der FF Ligist mit, dass Feuerwehrbezirksobmann Degg der Angliederung des Löschzuges Steinberg an die FF Ligist bereits zugestimmt habe und der Aufnahme desselben in die FF Ligist nichts im Wege stehe. Kamerad BGM Michael Wipfler von Steinberg legte sodann auf eine Anfrage hin klar, dass der früher sich an die FF Gundersdorf angegliederte Löschzug wegen der fortwährend herrschenden Unstimmigkeiten, die im Verkehr mit dieser Wehr zu Tage traten, sich zur Trennung von dieser und zum Anschlusse an die FF Ligist entschlossen habe. Ein anderer Grund war ferner die Aufnahme der FF Hochstraßen in den Bezirksfeuerwehrverband Deutschlandsberg. Den Mitgliedern des Löschzuges wären nämlich beim Besuch der verschiedenen Bezirksfeuerwehrtage wegen der von Steinberg aus entfernten Lage dieses Bezirkes so hohe Kosten erwachsen, die den einzelnen Kameraden nicht zugemutet werden können. Außerdem gehört die Gemeinde Steinberg zum politischen Bezirk Voitsberg. Nach Kenntnisnahme dieses Berichtes wurde der Löschzug in die FF Ligist aufgenommen bzw. dieser angegliedert.

In der Vollversammlung vom 20. März 1932 wurde beschlossen, das Rüsthaus beim Kojörgl zu bauen. Der Bauplatz wird von Herrn Wipfler, vlg. Kojörgl, zu Gunsten der Feuerwehr gespendet. Der Bau wird dem Poschpeter und dem Fleckerlenz übergeben.

Laut Protokoll vom 13.11.1932 sind alle Mitglieder einverstanden mit der Gründung der FF Steinberg. Die Satzungen wurden der Gemeinde Steinberg zur Bestätigung vorgelegt.

26.12.1932:
Abschluss zwischen der FF Ligist und dem Löschzug Steinberg über den Ankauf der Ligister Handdruckspritze und 45 m Schlauch, Kostenpunkt: S 550,--.

 

Handdruckspritze

 

Protokoll über die konstituierende Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr und Rettungsabteilung Steinberg am 7. Mai 1933, 3.00 Uhr nachmittags, Badegastwirtschaft mit Wahl der Funktionäre:
Hauptmann: Michael Wipfler
Hauptmannstellvertreter: Anton Wipfler
Schriftführer: Thomas Trummer
Kassier: Gabriel Müller
Zeugwart: Peter Schriebl
Brandmeister: Peter Schriebl
Löschmeister: Franz Jocham
Weiters wird beschlossen, am Pfingstmontag ein Gründungsfest zu veranstalten.

13.8.1933:
Die 5 von der Landesregierung beigestellten Krückenspritzen werden an folgende Besitzer verteilt:
Löcker Johann, vlg. Papst, Steinberg 59
Lawugger Franz, vlg. Hemmer, Steinberg 45
Binder Franz, vlg. Veitl, Steinberg 68
Reinbacher Karl, vlg. Stindl, Steinberg 96
Ofner Franz, vlg. Mörtlbauer, Steinberg 50

8. Dezember 1933:
Es wird beschlossen, am 7.1.1934 in der Badegastwirtschaft Trummer den ersten Ball zu veranstalten. Eintrittspreis 80 Groschen an der Kassa und 60 Groschen im Vorverkauf. Weiters werden über Beschluss der Versammelten die noch restlichen Rüstungssorten am 31.12.1933 an die FF Hochstraßen übergeben.

2. Februar 1934:
Neben der selbstverständlichen Ausbildung für die Wehrzwecke beschließt die Hauptversammlung, dass sich die Rettungsabteilung der Wehr dem Gebirgsverein bei eventuellen Abfahrtsläufen vom Reinischkogel zur Verfügung stellt und darüberhinaus noch geneigt ist, einen ständigen, sonntäglichen Rettungsdienst für Schiunfälle zu organisieren.

16. Februar 1936:
Neuwahl des Wehrausschusses:
Wehrführer: BGM Michael Wipfler
Wehrführerstellvertreter: Anton Wipfler
1. Brandmeister: Peter Schriebl
2. Brandmeister: Thomas Trummer
Leitmann der Rettungsabteilung: Peter Schriebl
Leitmannstellvertreter: Johann Lawugger
Auf Antrag des Zeugwartes wurde der Ankauf eines neuen Saugschlauches beschlossen, weiters, 45 m Hochdruckschläuche anzukaufen und der Ankauf einer Hornschnur.

6. Jänner 1937:
Es wird beschlossen, den Steigerturm zu vergrößern und den rückwärtigen Giebel mit Eternit zu verkleiden.

10. Juni 1939:
Im Einvernehmen mit der Kreisleitung Voitsberg der NSDAP werden der Kamerad Michael Wipfler zum Führer der Wehr und Kamerad Wipfler Anton als Stellvertreter wieder ernannt.

22. Februar 1943:
Ankauf einer Rosenbauer Tragkraftspritze Type R 80

2. Februar 1946:
Die besten Kameraden wurden in den 6 Kriegsjahren zum Wehrdienst eingezogen, daher mussten alte Männer für den Dienst in der FF herangezogen werden. Es wurde eine Motorspritze samt Anhänger angeschafft.

2. Februar 1947:
Es wird beschlossen, einen Rüstwagen anzukaufen, ebenfalls beschlossen ist die Renovierung des Rüsthauses.

8. Februar 1948:
Es wird beschlossen, den Rüstwagen in Premstätten anzukaufen. Weiters wird auch beschlossen, ein Sommerfest beim Herlwirt zu veranstalten.

1949 wurde ein Rüstwagen um einen Betrag von S 4.300,-- angeschafft.

25. März 1952:
Ziegel für den Rüsthausbau wurden gekauft und angeliefert. Weiters wurde eine Bauholzsammlung durchgeführt.
Neuwahl:
Wipfler Michael: Hauptmann
Spari Viktor: Hauptmannstellvertreter

6. Jänner 1954:
Das Rüsthaus steht vor der Fertigstellung.  Der Ausschuss beschließt, einen Jeep anzukaufen, wofür eine Holz- und Geldsammlung durchgeführt wird. Als Gutsteher für S 20.000,-- zum sofortigen Ankauf stellen sich Jocham Florian und Wipfler Michael zur Verfügung.

4. Juli 1954:
Rüsthausweihe verbunden mit Rüstwagen- bzw. Anhängerweihe.

 

6. März 1955:
Hauptmann Wipfler Michael legt seine Funktion nieder. Es wurde eine Neuwahl durchgeführt:
Hauptmann: Spari Viktor
Hauptmannstellverteter: Ofner Johann

1957 wurden 20 Arbeitsmonturen und 2 Reifen mit Schläuchen für den Aggregatanhänger angekauft.  Am Rüstwagen wurden Batterie, Starter und Handbremse erneuert.

5. Jänner 1958:
Generalversammlung mit Neuwahl
Hautpmann: Spari Viktor
Stellvertreter: Ofner Johann

4. Jänner 1959:
Da der Mannschaftswagen den Anforderungen nicht mehr entspricht, wird beschlossen, einen neuen Rüstwagen anzukaufen, einen Landrover zum Preis von S 62.760,--.

14. November 1959:
Wegen Geldmangels der Gemeinde wird der Autokauf auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Spari Viktor legt seine Funktion als Hauptmann zurück.

18. November 1959:
Spari Viktor führt seine Funktion bis zur Klärung der Finanzierung des Autokaufes mit der Gemeinde weiter.

17. Jänner 1962:
Da sich bei der diesjährigen Neuwahl trotz mehrerer Wahlgänge keiner der Gewählten bereiterklärte, die Hauptmannstelle zu übernehmen, wurde der Schriftführer beauftragt, dies dem Bezirkskommando und der Gemeinde mitzuteilen, da hiermit praktisch die Auflösung der Wehr vollzogen ist. Bis zur endgültigen Klärung der Angelegenheit bleibt der bisherige Ausschuss in seiner Funktion.

In der Sitzung vom 14. März 1963 konnte die Differenz zwischen Feuerwehr und Gemeinde zwecks Geldmittelbeistellung für den Ankauf des Feuerwehrautos nicht bereinigt werden und wird dies auf später vertagt.

Zu Beginn des Jahres 1964 findet sich in der Wehr folgende Situation vor:
Auf Grund verschiedener Differenzen mit der Gemeinde und durch den Rücktritt des alten Hautpmannes Viktor Spari war die FF Steinberg schon im Jahre 1962 im Zerfall begriffen. Da eine endgültige Auflösung der Wehr weder im Interesse des Bezirksfeuerwehrverbandes noch im Interesse der Gemeinde lag, lud Herr BGM Hiebler die noch papiermäßig bestehenden Mitglieder der zwei Jahre führungslosen Wehr für Sonntag den 26.1.1964 zu einer Vollversammlung ein. Auf der Tagesordnung stand die Klärung der Mitgliedschaft. Diese Versammlung brachte nicht das gewünschte Ergebnis, es fehlte am entsprechenden Initiator. Diesen Initiator fand man schließlich in der Person des bisherigen Kassiers, Herrn Anton Wipfler, der bei der am 22.3.1964 abgehaltenen Versammlung im Gasthaus Herlwirt mit der Führung der Wehr betraut wurde. Da die Anschaffung eines verlässlichen Einsatzfahrzeuges die Voraussetzung für jede Mitarbeit ist, entschloss sich der Gemeinderat, ein Drittel des Kaufpreises für ein neues Auto beizusteuern. Auf Grund dieses Gemeinderatsbeschlusses fand am 5.7.1964 eine Ausschuss-Sitzung statt, bei der von der Fa. Haberkorn bereits Offerte vorlagen. Die Vorführung des Autos erfolgte im Beisein des Hr. BGM Hiebler. Die Wahl fiel auf den VW-Transporter, dessen Anschaffungspreis rund S 76.000,-- betragen sollte.

20. September 1964: Einweihung des VW-Busses

Am 28. Dezember 1965 legt Hauptmann Anton Wipfler sein Amt zurück.

6. Jänner 1966: Neuwahl
Hauptmann: Florian Jocham
Stellvertreter: Siegmund Lemsitzer

1967 wurde eine elektrische Sirene angekauft, weiters wurde auch die Zuleitung für Strom und Installation des Rüsthauses Wirklichkeit. Beim 3. steirischen Landeswettbewerb wurde die Gruppe Steinberg Bezirkssieger.

1969: Bau von 2 Löschwasserbehältern in Lachnitz 126.000 l

6. Jänner 1973:
HBI Jocham legt seine Funktion zurück.
Anschaffung eines tragbaren Funksprechgerätes

6. Jänner 1975:
Wahl von Eisner Friedrich zum HBI, Hemmer Gabriel zum OBI, Renovierung des Rüsthauses

6. Juni 1976:
Erstes Wiesenfest verbunden mit Einweihung der Huberkapelle

Das Rüsthaus wurde vollkommen renoviert und am 29. Mai 1977 gesegnet.

7. September 1977:
Ankauf eines Notstromaggregates

7. Jänner 1978: Neuwahl
HBI Eisner und OBI Hemmer werden wieder gewählt.

14. Mai 1978:
Segnung des Berglandlöschfahrzeuges Toyota Landcruiser

Berglandlöschfahrzeug S 210.000,--
Spezialbereifung S 6.000,--
Fa Lohr: Aufbau + Vorbaupumpe S 106.000,--
1 Funkgerät + Lautsprecher S 29.000,--
Gesamt S 351.000,--

 

 

Vorbaupumpe

 

3. Febraur 1980:
Wahl von Gabriel Hemmer zum HBI und Fuchs Josef zum OBI

3. Mai 1981:
Florianifeier bei der Huberkapelle

8. Jänner 1983:
OBI Fuchs legt seine Funktion zurück

12. März 1983:
HBI Hemmer stellt Projekt über das neue Rüsthaus vor, welches großen Anklang findet.

1983:
Ankauf von 2 Stk. Funksprechgeräten

21. September 1983:
Feuerwehrkurat Rupert Rechberger erklärt sich bereit, eine Feuerwehrchronik zu erstellen.

Mit der Eingabe vom 27.3.1984 hat die FF Steinberg um die Erteilung der Baubewilligung für den Neubau eines Feuerwehrrüsthauses auf dem landwirtschaftlichen Grundstück Nr. 452 angesucht. Hierüber wurde am 5.4.1984 die örtliche Erhebung und mündliche Verhandlung durchgeführt (siehe lt. Bescheid).

16. Februar 1985: Neuwahl
HBI Hemmer Gabriel und OBI Höller Johann

23. November 1985:
HBI Hemmer erklärt,  für den Endausbau des Rüsthauses fehlen S 100.000,--. Dieser Betrag soll mit einem Kredit finanziert werden. Die Zinsen hiefür soll die Gemeinde übernehmen. Rücksprache des anwesenden Gemeindekassiers, Hauptfeuerwehrmann Windisch Franz mit BGM Kürzl. Weiters wird neben dem Rüsthaus ein Löschteich errichtet. Den Grund stellt Wipfler Friedrich zur Verfügung, die Materialkosten übernimmt die Gemeinde und die Arbeitsleistungen die FF Steinberg.

23. August 1987:
Rüsthausweihe des neuen Rüsthaus für FF Steinberg.

S 1,500.000,-- kostete das neue Rüsthaus der FF Steinberg. HBI Hemmer bedankte sich beim Grundbesitzer Wipfler Friedrich vlg. Kojörgl, für die kostenlose Zurverfügungstellung des Grundstückes bzw. des Wasseranschlusses. In der dreijährigen Bauzeit haben die Mitglieder der FF Steinberg 4.837 Stunden unentgeltlich gearbeitet, OBI Höller allein davon 1.000 Stunden. 636 Stunden wurden von Privatpersonen unentgeltlich geleistet. Nur 174 Stunden mussten bezahlt werden. HBI Hemmer wird vom LBD Strablegg mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Nach den Ansprachen nahm Vizedechant Rupert Rechberger die Segnung des neuen Rüsthauses vor. Anschließend fand ein Frühschoppen mit dem Stoakogler Trio statt. Den Abschluss bildete das Heimatland Quintett.

25. September 1988:
1. Fetzenmarkt der FF Steinberg beim Rüsthaus

Am 24. November 1988 wurden 5 Stk. UKW-Meldeempfänger bei der Fa. Elin bestellt.

5. Jänner 1990: Neuwahl
HBI Hemmer Gabriel, OBI Spari Alfred

24. März 1990:
Erstes Osterschinkenschnapsen im Rüsthaus Steinberg

10 Mai 1990:
Ein PKW-Anhänger A-500, verzinkt, wird um den Preis von S 16.000,-- für Ausrückungen auf der A2 angekauft.

16. September 1991:
Vorbaupumpe zerlegt, gereinigt, und Teile erneuert von der Fa. Lohr um S 16.722,--.

Am 27. Juni 1992 stürzt ein ungarischer Bus während eines fliegenden Fahrerwechsels von der A2 im Bereich Erregger, vulgo Kremser auf die Gemeindestraße (2 Tote, 33 Verletzte).

23. August 1992:
Segnung des neuen TLF 2000 verbunden mit einen Frühschoppen mit dem Moosalm-Trio.
Kostenpunkt des TLF 2000 mit 3 Atemschutzgeräten: S 2,440.000,--

Der Grundankauf um das Rüsthaus wurde begonnen, der Grund bereits vermessen; Quadratmeterpreis S 200,--. Weiters steht der Festplatz beim Anwesen Wipfler vlg. Kojörgl nicht mehr zur Verfügung. Der künftige Festplatz wird von den Familien Gößler und Ofner zur Verfügung gestellt.

9. Oktober 1992:
Vorbaupumpe wurde Service unterzogen, Kosten S 6.779,-- an Fa. Lohr

1992:
Nach einem Verkehrsunfall wurde der fahruntaugliche VW-Bus aus der Feuerwehr ausgeschieden.

2. Mai 1993:
Florianifeier beim Rüsthaus der FF Steinberg

21. Oktober 1993: Mit nachstehendem Grundbuchsbeschluss wurde das Grundstück für das alte Rüsthaus an die Fam. Wipfler rückübereignet:

In EZ .215 KG .63364 Steinberg wird nachstehende Grundbuchseintragung bewilligt:
Auf Grund des not. Schenkungsvertrages vom 15.10.1992 und der Einantwortungsurkunde vom 22.4.1993 wird das Eigentumsrecht zur Gänze für Hildegard Wipfler, geb. am 28.8.1941, einverleibt.

17. Dezember 1994:
OBI Spari Alfred stellt sein Amt zur Verfügung, da es zu keiner Einigung über die Funktion des OBI kommt, findet am 27.12.1994 neuerlich eine Sitzung statt.
Am 27.12.1994 stellt sich Spari Alfred weiterhin für die Funktion des OBI zur Verfügung, wenn BM Fuchs Josef das Amt des HBI annimmt. Man einigt sich auf 2  Wahlvorschläge:
für die Wahl zum HBI:
(HBI) Hemmer Gabriel sen. und BM Fuchs Josef

für die Wahl zum OBI:
(OBI) Spari Alfred und HLM Hemmer Gabriel jun.

5. Jänner 1995: Neuwahl
HBI Fuchs Josef
OBI Spari Alfred
Hemmer Gabriel sen. wird auf einstimmigen Beschluss der Titel E-HBI verliehen.

Am 6. Juni 1996 stürzt ein polnischer Reisebus über eine Böschung (2 Tote, 43 Verletzte).

Am 24. August 1996 brannte ein tschechischer Reisebus nach einem Unfall auf der A2, total aus (1 Toter, 16 Verletzte). Die 28 Unverletzten wurden im Rüsthaus Steinberg einquartiert und verpflegt.

Am 17. September 1996 bekommt die FF Steinberg ein Dankschreiben von Frau Landeshauptmann Klasnic und der tschechischen Botschaft für den vorbildlichen Einsatz beim Busunfall am 24.8.1996 auf der A2.

Am 30. April 1997 wird mit Frau Wipfler Hildegard ein einjähriger Vertrag über die Benützung des Festplatzes, der schon in den 80er Jahren benutzt wurde, unterzeichnet.

Im Mai 1997 wurde mit der Fa. Airpage Telekommunikation AG ein Zehnjahresvertrag über die Installation einer Sendeanlage am Turm des Rüsthauses der FF Steinberg unterzeichnet.

Da das Berglandlöschfahrzeug ausgedient hat, wurden bereits Verhandlungen getätigt über den Ankauf eines neuen Autos, welches voraussichtlich im Herbst 1998 eingeweiht wird, weiters soll auch das TLF 2000 mit einem hydraulischen Rettungsgerät nachgerüstet werden, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Im Februar 1997 erreicht der JFM Jürgen Wassermann den hervorragenden 2. Platz beim Landesfeuerwehrjugendschirennen am Kreischberg.

Am 1. Juni 1997 wurden erstmals Frauen in die FF Steinberg aufgenommen: Zwanzger Erika und Starchl Maria

Am 30. August 1998 wurde bei der Sitzung vom Vorstand einstimmig beschlossen, ein neues Auto anzukaufen. Zur Debatte stehen 2 Varianten: 1 Mercedes Sprinter ohne Anhänger oder ein VW-Bus mit Anhänger. Angebote wurden bereits eingeholt.

Am 22. November 1997 entschied man sich auf Anraten von den Herren Kubiza, OBR Draxler, BR Scherz und Bgm. Windisch für den Ankauf des Mercedes Sprinter. Die Mehrkosten für den Mercedes übernimmt die Gemeinde. Kostenpunkt des Autos samt Pumpe, Anhänger und Pflichtbeladung: S 1.257.718,--. Weiters wird ein Greifzug, ein Notrettungsset und für das TLF 2000 ein hydraulisches Rettungsgerät (Schere und Spreizer) angekauft. Gesamtkostenpunkt inklusive Auto: S 1,453.400,--. Aufteilungsschlüssel:

Förderung vom Land S 450.000,--
Förderung der Gemeinde S 570.000,--
FF Steinberg S 450.000,--


Für das neue Heimatbuch der Gemeinde Ligist wurde von Verwalter Zwanzger bereits ein Bericht zusammengestellt und dieser Frau Mag. Bramreiter übermittelt.

Bei der am 17. März 1998 stattfindenden Anbotseröffung in der Gemeinde entschied sich der Vorstand für den Ankauf des Autos samt Anhänger bei der. Fa. Rosenbauer. Die Fa. Rosenbauer bietet den Anhänger mit Schale im Gegensatz zur Fa. Lohr; diese bietet Hänger mit Plane an.  Die Lieferung des Autos soll lt. Rosenbauer bis Mitte September erfolgen. Der Einbau von Schere und Spreizer im TLF 2000 wird voraussichtlich nach Pfingsten getätigt. Für den Autokauf wird auch eine Sammelaktion durchgeführt.

Bei der Segnung des MTF und TSA 750 am 4. Oktober 1998 erschienen viele Persönlichkeiten, darunter LHStv. Dr. Peter Schachner-Blazizek, LBD Georg Ferstl, Bezirkshauptmann Mayer, NAbg. Bauer, OBR Draxler u.a. Die Segnung erfolgte durch F-Kur. Rupert Rechberger. Zum anschließenden Frühschoppen spielten die 4 Holterbuam auf.

Im Dezember 1998 wurde bei der Fa. Gröbl eine neue Küche für das Rüsthaus gekauft. Kostenpunkt: S 30.000,--. Die Aufstellung übernimmt LM Scheer.

Am 10. April 1999 erwirbt die FF Steinberg mit 7 Mann als eine der ersten Wehren des Bezirkes gemeinsam mit der FF Gaisfeld das technische Leistungsabzeichen in Bronze.

Im April 1999 bekommt HBI Fuchs den silbernen Ehrenring vom Roten Kreuz für die FF Steinberg für die Einsätze bei Unfällen auf der A2 und Unterbringung und Versorgung der Verletzten im Rüsthaus überreicht.

Am 3. Mai 1999 findet im Bereich Steinberg eine Abschnittsübung statt.

Am 25. Juni 1999 nimmt die FF Steinberg mit einer Gruppe beim Bewerb um das FLA in Bronze beim Landesfeuerwettbewerb erfolgreich teil.

Am 3. Juli 1999 brennt das Wirtschaftsgebäude beim Anwesen Fleischhacker, vlg. Raffler in Steinberg bis auf die Grundmauern ab.

Am 30. August 1999 fährt eine Frau mit ihren 2 Kindern in die falsche Fahrtrichtung auf die A2 auf. Sie prallt frontal gegen einen LKW. Beim Aufprall wurden alle drei PKW-Insassen getötet.

Am 24. Oktober 1999 findet die Heimatbuchpräsentation in Ligist statt. Die FF Steinberg beteiligt sich mit einer Dokumentation von einst und jetzt. Gezeigt werden Bilder von Unfällen auf der A2, weiters fand eine Vorführung von Schere und Spreizer sowie des Notrettungssets statt.

Am 4. Dezember 1999 stellt OBI Spari seine Funktion aus beruflichen Gründen zur Verfügung. LM Scheucher wird für die Wahl zum OBI vorgeschlagen. HBI Fuchs bedankt sich bei V Zwanzger für die Zusammenstellung der Chronik für das neue Heimatbuch und überreicht ihm zum Dank ein von der Verfasserin, Mag. Sophie Bramreiter, signiertes Exemplar.

Bei der am 4.2.2000 im Rüsthaus Steinberg stattfindenden Wehrleitungssitzung wurde einstimmig beschlossen, keinen Ball mehr zu veranstalten.

Am 15.4.2000 ereignete sich ein Unfall zwischen einem Autobus und einem LKW, wobei eine Person getötet wurde, Die Passagiere wurden ins Rüsthaus nach Ligist gebracht.

In den Monaten April und Mai 2000 wurde von den Kameraden LM Scheer, EBM Gößler und FM Ofner Gottfried ein neuer Stand für Schank und Küche gebaut. Für die Arbeit wurden 200 Stunden aufgewendet. Das Material wurde von LM Zwanzger Franz besorgt.

Am 23.5.2000 wurde ein Bestandvertrag zwischen der FF Steinberg und der Fa. Datatrak Austria Telematik GmbH für die Errichtung einer Sendeanlage am Rüsthaus unterzeichnet.

Am 6.6.2000 brannte ein LKW nach einer Kollision auf der A2, KM 204, mit 2 PKW. Der LKW musste mit schwerem Atemschutz entladen werden. Bei diesem Unfall wurde eine Person getötet.

Am 17.6.2000 fand ein 2-Tages-Ausflug ins Salzkammergut statt. An diesem Ausflug beteiligten sich 37 Feuerwehrkameraden.

Beim Landesfeuerwehrtag am 1.7.2000 wurde von der FF Steinberg das Bronzene Leistungsabzeichen erworben. Die Jugendgruppe belegte in Bronze den 5. Platz und in Silber den 12. Platz in der Landeswertung.

Beim Bezirksleistungswettbewerb am 2.7.2000 konnte die Feuerwehrjugend in den Gruppen Bronze und Silber jeweils den 1. Platz belegen.

Am 17.7.2000 nahm die Jugend der FF Steinberg mit 2 Mann an einem Jugendlager in Deutschland teil, bei dem ein Jungfeuerwehrmann die Deutsche Jugendspange in Bronze erwarb.

Am 18.10.2000 kippte auf der A2, KM 201, ein mit 39 Rindern beladener LKW um. Bei diesem Unfall flossen ca. 300 l Diesel aus, der von der Feuerwehr gebunden werden konnten.

Im Jahr 2000 wurden ein Hochdruckreiniger, ein Staubsauger und eine Korbtrage samt Koffer, welcher am MTF angebracht wurde, angeschafft.

Am 1.2.2001 beging das Feuerwehrmitglied Erich Grasch Selbstmord durch Einatmung von Propangas.

Am 28.4.2001 haben 4 Mann die Technische Leistungsprüfung in Bronze und 5 Mann die Technische Leistungsprüfung in Silber erfolgreich abgelegt.

Am 23.6.2001 hat die Wehr beim Landesfeuerwehrtag in Bärnbach an Leistungswettbewerben in Bronze und Silber teilgenommen. Die Gruppe Bronze wurde in der Bezirkswertung Zweiter, die Jugendgruppe wurde in Bronze und Silber Bezirkssieger.

Im Oktober 2001 wird der Stindl-Löschteich generalsaniert. Die Bauarbeiten führt die Fa. Eckhart-Wöllkart durch. Ein sehr großer Eigenaufwand wird von den Kameraden Gößler Siegfried, Ofner Gottfried und Ofner Stefan geleistet.

Im Jahr 2001 werden von der FF Steinberg 29 Trinkwasserversorgungen durchgeführt. Insgesamt werden etwa 85.000 l Nutzwasser an die Haushalte gebracht.

Am 26.3.2002 stürzt ein mit Särgen beladener LKW 200 Meter von der A2 in den angrenzenden Wald. Die Aufräumungsarbeiten dauern den ganzen Tag. Der LKW-Lenker kommt mit einem Schock davon.

Am 20.4.2002 erwarben HBI Fuchs Josef und LM Ofner Stefan als Erste in der FF Steinberg das Goldene Feuerwehrleistungsabzeichen.

Das Pfingstfest am 19.5.2002 steht unter dem Motto "Gscheit Feiern". Diese Aktion wird vom Land, Abteilung Abfallwirtschaftsverband, mit 1.500 Euro gesponsert. Die Porzellanteller bzw. Kaffeetassen werden vom Land zur Verfügung gestellt.

Am 5.10.2002 findet ein von der FF Steinberg organisiertes Bezirksfeuerwehr-Kleinfeld-Fußballturnier auf der Sportanlage in Ligist statt.

Im Herbst 2002 wurde die alte Küche im Rüsthaus zu einem Büro umgebaut. Die Einrichtung stammt von der Tischlerei Hutter.

Am 7.11.2002 kollidierten ein LKW und ein PKW auf der A2. Der Fahrer des PKW wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mittels Schere und Spreizer geborgen werden.

Bei der Wehrversammlung am 27.11.2002 erklärt HBI Fuchs, dass die Fa. Datatrak den Bestandvertrag mit 31.3.2003 gekündigt hat und die Sendeanlage wieder abmontiert wird, ohne jemals in Betrieb gegangen zu sein.

Wegen der großen Trockenheit wurden im Jahre 2002 von der FF Steinberg 105 Trinkwasserversorgungen durchgeführt. Insgesamt wurden die Haushalte von Steinberg mit ca. 260.000 l Wasser versorgt.

25.04.2003:
Waldbrand bei Fam. Wipfler in Steinberg. Ca. 20.000 m² Waldfläche in Vollbrand.
Eingesetzt waren 9 Feuerwehren mit 15 Fahrzeugen und 71 Mann. Es wurden 9 HD-Rohre und 950 m mit 38 B-Schläuchen und 400 m mit 20 C-Schläuchen gelegt.

26.04.2003:
Technische Leistungsprüfung in Gold (4 Mann), Silber (6 Mann) und Bronze (17 Mann). Die FF Steinberg ist die erste Wehr im Bezirk, die das technische Leistungsabzeichen in Gold absolviert hat.

11.05.2003:
FuB Einsatz in der Obersteiermark: Waldbrand in Bretstein. Die FF Steinberg ist mit MTF uns TS-Anhänger vor Ort.

08.11.2003:
Die Quellfassung wird neu gemacht. Es wird ein vertraglich festgelegter Geldbetrag dazu beigetragen

25.04.2004:
Abschnittsübung beim Spar-Markt in Ligist. Essen und Getränke wurden von der Gemeinde bezahlt.

30.05.2004:
Beim Wiesenfest am Pfingstsonntag wird erstmalig ein Weinstand eingerichtet. Hier wurden Weine aus der Schilchermarktgemeinde Ligist angeboten.

28.08.2004:
Feuerwehrausflug auf den Steirischen Erzberg und in den Tierpark Mautern

18.09.2004:
Auf dem Sportplatz in Ligist wird das Bezirksfeuerwehr-Kleinfeld-Fußballturnier veranstaltet

Sommer 2005:
Beim Vollausbau der Südautobahn übernimmt die Feuerwehr Steinberg die Wasserversorgung für die Firmen HABAU, Held u. Francke und Granit Haider.

09.01.2005:
Bei der Wehrversammlung wurden Einsatzberichte u. Fotos erstmalig in einer PowerPoint Präsentation gezeigt.

15.05.2005:
Das Wiesenfest ist trotz nicht ganz optimaler Wetterbedingungen wieder ein großer Erfolg.

Mai/Juni 2005:
Der bestehende TLF 2000 wurde bei der Fa Rosenbauer in Linz zu einem „RLF-A 2000 Tunnel leicht“ umgebaut. Die technische Betreuung vom Landesfeuerwehrverband wurde von Ing. Böchheimer durchgeführt. Die Kosten dieses Umbaus von immerhin ca € 65 000,- wurden zur Gänze vom Straßenerhalter, der ASFINAG übernommen. Gleichzeitig wurde die Karosserie des Fahrzeuges bei der Fa. Semlitsch in Steinberg generalsaniert.

September 2005:
Das Rüsthaus wurde wegen Platzmangel durch eine Blechgarage (Material aus altem Feststand) erweitert.

01.10.2005:
Feuerwehrausflug nach Wien, besucht wird das ORF-Zentrum am Küniglberg und das Technische Museum. Zum Abschluss wird der Buschenschank Knöbl in Kaindorf besucht

Dezember 2005:
Bei der letzten monatlichen Übung 2005 wurde der neue RLF-A 2000 Tunnel leicht vorgestellt.

08.01.2006:
Bei der Wehrversammlung wird erstmalig über einen Zubau des bestehenden Rüsthauses gesprochen

11. Februar 2006.
Beim  Bezirksschirennen in St. Hemma gewannen LM Alois Scheer und OFM Jürgen Wassermann ihre Altersklasse, OFM Walter Wassermann und HFM Franz Gößler wurden in Ihrer Altersklasse Zweiter und Dritter

Für den schweren Atemschutz werden neue Helme mit Lampen angeschafft.
Zusammen mit dem Zeichenbüro Heinz Zach wurde eine Karte vom Löschbereich Steinberg erstellt.

4. Juni 2006:
Das Wiesenfest ist wieder trotz sehr kühlem Wetter ein Erfolg. Bei der Veranstaltung werden verliehen:
Verdienstkreuz des Landesfeuerwehrverbandes in Silber: HBI Josef Fuchs
Verdienstkreuz des Landesverbandes in Bronze: OBI Reinhold Scheucher, BM Stefan Ofner, HLM Michael Modersbacher,
Verdienstmedaile des Bezirksverbandes in Silber: EBM Siegfried Gößler, der einige Tage nach dem Fest seinen 70. Geburtstag feiert.

Sommer 2016:
Es fallen unzählige Wassertransporte auf der Baustelle der A2 für die Firmen HABau, Held u. Francke und Granit Haider an.

19. u. 20. August 2006:
Feuerwehr-Ausflug: Die Fahrt führt über die Großglockner-Hochalpenstraße nach Westendorf (T). Am nächsten Tag werden die Svarovski-Kristallwelten, die Berg-Isel-Schanze und die Stadt Innsbruck besichtigt. An diesem Ausflug nehmen 52 Personen teil.

07. Jänner 2007:
Wehrversammlung mit Wahlversammlung: Der Mannschaftstand der FF Steinberg beträgt 59 Feuerwehrkameraden, davon 9 Jungfeuerwehrmänner. Bei der Neuwahl werden HBI Josef Fuchs und OBI Reinhold Scheucher einstimmig wiedergewählt. HLM Johann Handl scheidet aus Altersgründen als Kassier aus, neuer Kassier wird LM Kurt Kern

04. Februar 2007:
Auf der A2 brennt ein Autobus aus Tschechien zur Gänze aus. Die Businsassen werden im Rüsthaus Steinberg versorgt, bis ein Ersatzbus aus Tschechien ankommt.

10. Februar 2007:
HBI Josef Fuchs feiert seinen 50. Geburtstag. Zur Geburtstagsfeier beim Buschenschank Lackner in Gaisfeld sind die gesamte Mannschaft und zahlreiche Ehrengäste geladen.

2007:
Die Feuerwehr nimmt an zahlreichen Leistungsbewerben teil: 10 Mann absolvieren die Leistungsprüfung für Atemschutz in Bärnbach, 9 Mann erwerben das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze in St. Stefan, die Feuerwehrjugend erwirbt das Jugend-Leistungsabzeichen in Bronze beim Jugendlager in Kindberg und 6 Mann erreichen das Leistungsabzeichen für die Technische Hilfeleistung.

6. Oktober 2007:
Der diesjährige Ausflug führt auf den Dachsteingletscher und zur Burg Strechau.

2007:
Für einen möglichen Zubau für das bestehende Rüsthaus werden Grundstücksverhandlungen mit der Familie Wipfler begonnen.  Als diese Verhandlungen jedoch scheitern wird als Alternative über einen Neubau diskutiert.

29. Oktober 2007:
Schwerer Busunfall auf der Südautobahn. 3 Personen können nur noch tot aus dem Bus geborgen werden.

13. Jänner 2008:
Wehrversammlung beim Gasthaus Herlwirt. Bürgermeister Wolfgang Mauser berichtet über den derzeitigen Stand für das neue Rüsthaus, ein Umbau wird nicht mehr in Erwägung gezogen. Der Grund soll von der Familie Ofner vlg. Mörtlbauer gekauft werden. In einer Bestandsaufnahme stellen LBDS Gustav Scherz und Dipl. Ing. Miklitsch von der Steirischen Landesregierung einen 3. Garagenplatz in Aussicht.

2. u. 5. Februar 2008
Ausschank bei den Faschingssitzungen der Faschingsrunde in der Mehrzweckhalle in Ligist.

11. Mai 2008
Gleichzeitig mit dem Wiesenfest findet die diesjährige Florianifeier des Abschnittes 3 in Steinberg statt.

Juni 2008:
Fußwallfahrt der Feuerwehren des Abschnitts 3 nach Mariazell: Mit dabei 4 Mann und eine Frau von der FF Steinberg

Es wird an zahlreichen Leistungsbewerben in der Steiermark teilgenommen:

  • Bezirks-Leistungsbewerb in Thondorf (GU)
  • Bezirks-Leistungsbewerb in Hirschegg (VO) - Tagessieger
  • Bezirks-Leistungsbewerb in Mettersdorf (DL)
  • Landes-Leistungsbewerb in Fohnsdorf

Jugend:

  • Teilnahme an Bezirks-Leistungsbewerben in Hirschegg (VO) und Friedberg (HB)
  • Teilnahme am Landes-Leistungsbewerb in Fohnsdorf

28. Juni 2008:
Ausschank beim Schilchermarkt in Ligist

30. Juni 2008:
Die FF Steinberg wird vom Prüfungsausschuss der Gemeinde kontrolliert. Es werden keinerlei Mängel festgestellt.

2. August 2008:
Altbürgermeister u. EOBI Franz Windisch wird bei einer Feier im Gasthaus Wörgotter zum Ehrenbürger der Gemeinde Ligist ernannt. Gleichzeitig wird Franz Windisch vom Vorstand der FF Steinberg zum Ehrenhauptbrandinspektor befördert.

23. und 24. August 2008:
Der diesjährige Feuerwehrausflug führt ins Burgenland: Nach einem Besuch im „Outlet-Center“ in Parndorf wird am Abend eine Vorstellung der Seefestspiele Mörbisch besucht. Am zweiten Tag gibt es eine Führung im Schloss Esterhazy in Eisenstadt und eine Weinkost im Weingut Fuchs in Neckenmarkt.

3. Februar 2009
Bauverhandlung für den Neubau eines Rüsthauses für die FF Steinberg im bestehenden Rüsthaus.
Die Fa. ARTIVO aus Köflach beginnt mit der Erstellung der Unterlagen für die Ausschreibung. Von der Mannschaft werden die neuen Rüsthäuser in St. Oswald/Plankenwarth, St. Stefan/Stainz, Stubenberg am See und Hallersdorf besichtigt.
Auf Wunsch des Ligister Gemeinderates soll das neue Rüsthaus mit Hackschnitzel beheizt werden.

18. April 2009
Die FF Steinberg nimmt mit 5 Mannschaften (2 x Silber, 3 x Bronze) an der Atemschutz-Leistungsprüfung in Bärnbach teil.

31. Mai 2009
Spatenstich für das neue Rüsthaus beim Wiesenfest, dieses Fest findet in diesem Jahr auf jenem Platz statt, auf dem in Zukunft das neue Feuerwehrhaus stehen soll

17. Juni 2009
Beginn der Bauarbeiten
Zuerst muss die Straße zu den Familien Scheucher u. Spari, sowie eine Stromleitung umgelegt werden.

28. September 2009
Gleichenfeier für das neue Rüsthaus.
Von der Mannschaft werden sämtliche ziegelgemauerte Außen- und Zwischenwände erstellt, ebenso die Fließen in der Fahrzeughalle und in der Atemschutzwerkstatt. Weiters wird der Holzrost für den Hackschnitzelbunker in Eigenregie errichtet.

17. Oktober 2009
Wanderung der FF Steinberg zum Schutzhaus Pölzl in Unterwald, der Abschluss findet beim Buschenschank Roßwindisch statt

7. März 2010
Schlüsselübergabe für das neue Rüsthaus durch Landeshauptmann Mag. Franz Voves, Bürgermeister Wolfgang Mauser wird die Floriani-Plakette verliehen, weiters wird Mauser zum Ehrenmitglied der FF Steinberg ernannt.

23. Mai 2010
Beim Wiesenfest findet die Einweihung des neuen Rüsthauses durch FKUR Rupert Rechberger statt. Am Abend spielt die Gruppe „Nordwand“, das Fest ist sehr gut besucht.

1. April 2010
FKUR Pfarrer Rupert Rechberger feiert seinen 80. Geburtstag.

23. Oktober 2010
Wanderung vom Rüsthaus zur Hahnhofhütte. Besucht wird auch das Gasthaus Starchlpeter und der Buschenschank Roßwindisch.

06. November 2010
Gleich 3 Gruppen (1 x Bronze, 2 x Silber) treten zur Leistungsprüfung für die Technische Hilfeleistung erfolgreich an.

09. Jänner 2011
Bei der Wehrversammlung im Gasthaus Herlwirt kann HBI Josef Fuchs mit einigen Daten aufwarten: so wurden 2010 gleich 7 neue Mitglieder aufgenommen, an der Feuerwehr- u. Zivilschutzschule in Lebring wurden gleich 34 Kurse besucht. 5 Kameraden werden angelobt und in den Aktivstand übernommen.

11. Februar 2011
BM Langmann Hans Peter und LM Kern Kurt absolvieren in Lebring erfolgreich die Kommandantenprüfung. Am 10. März erhalten beide das „Bundes-Feuerwehr-Leistungsabzeichen in GOLD“

14. Mai 2011
In Bärnbach findet eine Atemschutz-Leistungsprüfung statt. Die FF Steinberg ist mit einem Team in der Wertung BRONZE und zwei Teams in der Wertung SILBER erfolgreich.

27. August 2011:
Beim Feuerwehrausflug wird eine Bootsfahrt auf der Drau von Oberdrauburg nach Dellach unternommen.

19. November 2011
In der Zivilschutz- u. Feuerwehrschule in Lebring absolvierte ein Team der FF Steinberg erfolgreich die Atemschutz-Leistungsprüfung in „GOLD“.

08. Jänner 2012
Bei der Neuwahl treten HBI Josef Fuchs und OBI Reinhold Scheucher nicht mehr zur Wahl an. Von der Vollversammlung werden Langmann Hans Peter zum HBI und Kern Kurt zum OBI gewählt.

20. April 2012:
Die FF Steinberg ist Veranstalter für die Abschnittsübung. Übungsannahme ist ein Großbrand beim Gasthaus Herlwirt und ein Verkehrsunfall bei der Autobahnbrücke beim Anwesen Eholzscheiber.

09. September 2012:
Feuerwehrkurat Rupert Rechberger feiert sein 30-jähriges Priesterjubiläum.

20. September 2012:
Branddienstleistungsprüfung beim Rüsthaus in Steinberg: 2 Teams in SILBER und 2 Teams in BRONZE absolvieren diese Prüfung erfolgreich.

07. Oktober 2012:
Wanderung der FF Steinberg vom Rüsthaus zum Schilcherhof und nach einem Mittagessen weiter zu einer Veranstaltung der FF Ligist.

März 2013
4 Mann / Frau absolvieren in der Feuerwehr- u. Zivilschutzschule in Lebring den Kurs für schweren Atemschutz. Somit hat die Feuerwehr Steinberg 30 ausgebildete Atemschutz-Geräteträger.

26. März 2013:
Bei einer Massenkollision in beiden Röhren des Herzogbergtunnels sind alle Einsatzkräfte voll gefordert. 4 LKW und 15 PKW sind bei diesem Unfall beteiligt. Mit viel Glück gibt es nur Schwer- u. Leichtverletzte.

08. September 2013:
3 Mann der FF steinberg nehmen an den „Rescue-Days“ in St. Valentin (OÖ) teil.

August 2013:
Im Landesfeuerwehrverband wird eine Ersatzbeschaffung des RLF 2000 Tunnel leicht verhandelt. Genehmigt wird ein RLFA-2000 / 200 Tunnel mit 16 to Nutzlast.

05. Oktober 2013:
Ausflug der FF Steinberg: nach einem Frühstück im Gasthaus Gangl geht es zur Draisinenfahrt von Oberpullendorf nach Horitschon

24. September 2013:
Der Gemeinderat Ligist beschließt die Ersatzbeschaffung des RLF 2000 Tunnel leicht mit einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss.

23. November 2013:
Verleihung des „Conrad-Dietrich-Magirus-Award“ in Ulm (D) Dabei werden die Feuerwehren, die im März bei der Massenkollision im Herzogbertunnel eingesetzt waren mit dem 3. Preis ausgezeichnet. Die FF Steinberg ist hier mit 3 Mann vertreten.

23. November 2013:
Zwei Teams der FF Steinberg erringen in der Feuerwehr- u. Zivilschutzschule Lebring das Leistungsabzeichen für schweren Atemschutz in GOLD.

17. Dezember 2013:
EU-weite Ausschreibung für die Ersatzbeschaffung des RLF 2000 / 200 Tunnel.

März 2014:
Anbotseröffnung für das neue Fahrzeug im Rüsthaus Steinberg. 3 Firmen nahmen an der Ausschreibung teil. Die Wahl fällt auf die Fa. Rosenbauer in Linz-Hörsching.

18. Dezember 2014:
Das neue Fahrzeug RLF 2000/200 Tunnel wird von Kameraden der FF Steinberg bei der Fa. Rosenbauer in Linz-Hörsching übernommen.
Am Abend trifft das Fahrzeug in Steinberg ein und wird dort feierlich in Empfang genommen.
Dem vorausgegangen waren 2 Jahre Planung, 19 Ausschusssitzungen und ca. 2200 unentgeltliche Arbeitsstunden.

 

In der Feuerwehrchronik scheinen folgende Kommandanten auf:

07.05.1933 bis 06.03.1955:

Michael Wipfler

06.03.1955 bis 17.01.1962:

Viktor Spari

17.01.1962 bis 22.03.1964:

ohne Kommandant

22.03.1964 bis 28.12.1965:

Anton Wipfler

06.01.1966 bis 06.01.1975:

Florian Jocham

06.01.1975 bis 03.02.1980:

Friedrich Eisner

03.02.1980 bis 05.01.1995:

Gabriel Hemmer

05.01.1995 bis 08.01.2012

Josef Fuchs

Seit 08.01.2012

Hans Peter Langmann

Oberbrandinspektoren:

07.05.1933 bis 1951:

Anton Wipfler

25.03.1952 bis 06.03.1955:

Viktor Spari

06.03.1955 bis 1963:

Johann Ofner

1964 bis ??:

Friedrich Wipfler

1964 bis 1965:

Florian Jocham

06.01.1966 bis 1968:

Siegmund Lemsitzer

1968 bis 06.01.1975:

Friedrich Eisner

06.01.1972 bis 03.02.1980:

Gabriel Hemmer

03.02.1980 bis 25.09.1983:

Josef Fuchs

25.09.1983 bis 03.01.1990:

Johann Höller

03.01.1990 bis 09.01.2000:

Alfred Spari

09.01.2000 bis 08.01.2012

Reinhold Scheucher

Seit 08.01.2012

Kurt Kern

Kassiere:

1933 bis ??:

Gabriel Müller

1950 bis 1955:

Johann Jocham

1959 bis ??:

Franz Jocham

1958 bis 1964:

Anton Wipfler

1965 bis ??:

Steininger

1964 bis 1967:

Peter Schriebl

1967 bis 1976:

Konrad Ofner

1976 bis 25.09.1983:

Johann Höller

1983 bis 2007:

Johann Handl

07.01.2007 bis 08.01.2012

Kurt Kern

Seit 08.01.2012

August Fuchs

Schriftführer:

1933 bis ??:

Thomas Trummer

01.01.1950 bis 06.05.1955:

Leopold Hartner

1959 bis 1965:

Konrad Moser

1966 bis 1967:

Siegmund Lemsitzer

06.01.1968 bis 01.07.1982:

Jakob Fleischhacker

01.07.1982 bis 05.01.1994:

Werner Konrad

05.01.1994 bis 09.01.2005:

Alfred Zwanzger

seit 09.01.2005:

Siegmund Rosenzopf